Kooperationen und Vernetzung ist im Feld der Familienbildung schon immer geboten und praktiziert. Die Einrichtungen bewegen sich in einem komplizierten Geflecht aus höchst unterschiedlichen Kooperationen: innerverbandlich, vor Ort mit anderen Bildungsanbietern, mit Dienstleistern im Gesundheits- und Präventionsbereich, mit sozialen Einrichtungen, mit fach- und zielgruppenspezifischen PartnerInnen und Einrichtungen, etc. und immer im Spannungsfeld von Kooperation und Konkurrenz.
Während des Workshops wurden mit Hilfe eines „Panoramas“ zu Koordination und Vernetzung Grenzen und Möglichkeiten, individuelle und institutionelle Ressourcen, Kosten und Nutzen, fördernde und hemmende Faktoren der Netzwerkarbeit erarbeitet und an der praktischen Arbeit der TeilnehmerInnen reflektiert. Eine solche zielorientierte Reflexion trägt zur Profil- und Aufgabenschärfung der Familienbildungseinrichtungen bei.
Außerdem ging es um die Bedeutung von Netzwerkkompetenzen bei „innerorganisatorischen“ Vernetzungsprozessen, wenn bisher eigenständige Systeme zu neuen Organisationsformen „verkoppelt“ werden. (z.B. Familien- und Erwachsenenbildung).