Katholische Einrichtungen der Familienbildung bieten Bildung für die ganze Familie: individuelle und generationsübergreifende Ansprache von Müttern und Vätern, Kindern und Großeltern, Frauen und Männern. Bei den vielfältigen Bildungs- Vermittlungs- und Erlebnisformen stehen der Dialog als Lernform und das Lernen in der Gruppe im Mittelpunkt.
Familienbildung - das Leistungsspektrum
Die Angebote werden konkretisiert nach den Anforderungen und Bedingungen von
- Lebensphasen und biographischen Übergängen
Schwangerschaft – Geburt; Elternschaft, Übergang in Tagesbetreuung und Grundschule; Trennung, Scheidung, Pflege, Sterben, Tod - Lebenslagen
alleinerziehende Eltern, Migrantenfamilien, Adoptiv- und Pflegefamilien - Lebensbereichen und Lebenszusammenhängen
Beziehungsgestaltung, Haushalt, Ernährung, Bewegung, Gesundheit; Arbeitszeit-Familienzeit;
Mitwirkung in Kita, Schule, Nachbarschaft - gesellschaftlichen Herausforderungen und Problemlagen
Zusammenleben der Generationen, berufliche Qualifizierung
Maßgeblich sind die lokalen Gegebenheiten und Bedarfe.
Vielfältige Bedarfe von Familien - vielfältige Angebote
- Vorbereitung auf Geburt und Familie
- verschiedene Eltern-Kind-Gruppen
- Elternkompetenztrainings
- Elternforen zu vielfältigen Themen der Erziehung und Beziehung
- Gesundheit, Bewegung, Entspannung
- Haushaltsführung, Ernährung, Zeitmanagement
- Qualifizierung für Beruf und Ehrenamt
- zentrale Angebote in den Familienbildungsstätten – dezentrale Angebote in Kitas, Familienzentren und Mehrgenerationenhäusern, Schulen, Pfarrgemeinden und vielen weiteren geeigneten Orten
- alltagserleichternde und zielgruppenorientierte Angebote: selbstverständlich, leicht erreichbar und
bezahlbar
Familienbildung - die Qualität der Arbeit
Die Fachkräftte der Famiienbildung verfügen über eine hohe pädagogisch-didaktische Kompetenz. Sie setzen gezielt bei den Möglichkeiten und Ressourcen der Familien an.
Kath. Einrichtungen der Familienbildung verbessern durch Qualitätsmanagement kontinuierlich ihre Einrichtungs- und Programmqualität. Sie veröffentlichen ihre Leistung in einem Programm, das von einer hauptamtlichen Leitung und weiteren hauptamtlichen Fachkräften entwickelt und verantwortet wird.
Die Angebote basieren auf den gesetzlichen und konzeptionellen Bestimmungen der Weiterbildungsgesetze und /oder des Kinder- und Jugendhilfegesetzes.