Netzwerk evangelischer und katholischer Eltern-Kind-Gruppen in Deutschland (NEKED)


NEKED ist ein Gremium, dem überregionale hauptamtliche Multiplikatorinnen und Vertreterinnen der Eltern-Kind-Arbeit aus Bundesverbänden und Bildungseinrichtungen angehören.

NEKED arbeitet an diesen Themen:

  • Fachdiskussion von Konzepten der Eltern-Kind-Gruppenarbeit
  • Analyse der gesellschaftlichen Veränderungen, die für die Eltern-Kind-Gruppenarbeit relevant sind
  • Auswertung von Fachliteratur und wissenschaftlichen Erkenntnissen
  • Anstöße zur konzeptionellen Weiterentwicklung
  • Entwicklung gemeinsamer Positionen

 

NEKED-Broschüre: Eltern-Kind-Gruppen - Ein Gewinn für Familien, Kirche und Gesellschaft

 

 NEKED: Wir gehören dazu:

  • Susanne Ardalan
    familienbildung deutschland - Kath. Bundesarbeitsgemeinschaft für Einrichtungen der Familienbildung, Düsseldorf
  • Gisela Bolmer
    KEB Lingen, Leiterin Diözesan-Arbeitskreis Eltern-Kind-Arbeit im Bistum Osnabrück
  • Ute Dettweiler
    Evangelische Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft, Kaiserslautern
  • Anke Grimm
    EEB Niedersachsen, Eltern-Kind-Gruppen-Referentin, Hannover
  • Heidi Kreuels
    Haus der Diakonie, Verband Ev. Kgm in der Stadt Neuss, Neus
  • Brigitta Leifert
    Ref. Erwachsenenbildung im Landeskirchenamt Ev.- Kirche von Kurhessen-Waldeck, Meißner
  • Paula Lichtenberger
    Zentrum Bildung der EKHN, Referentin für Familienbildung in der EKHN, Darmstadt
  • Martina Liebendörfer
    EFW, Referentin Frauen in Familienverantwortung, Stuttgart
  • Elli Meyer
    KEB – Kath. Erwachsenenbildung im Bistum Regensburg e.V., Regenstauf
  • Katina Tietke
    EAEW-Landesstelle, LEF – Päd. Referentin, Stuttgart
  • Gerda Schulte-Gräve
    Evangelisches Bildungswerk - Arbeitsbereich Familienbildung, Dortmund
  • Ulrike Stephan
    Forum Familienbildung - evangelische arbeitsgemeinschaft familie e. V., Berlin

Genauere Informationen und Anfragen wegen einer eventuellen Mitgliedschaft richten Sie bitte an die federführende Organisation:

Forum Familienbildung der evangelischen arbeitsgemeinschaft familie e.v. (eaf),
Auguststraße 80, 10117 Berlin-Mitte
Fon: 030 / 28 39 54 20
Ulrike Stephan

NEKED: Wir stehen für die Zukunft von konfessionellen Eltern-Kind-Gruppen.

 

 

 

Gute Gründe für den Besuch einer konfessionellen Eltern-Kind-Gruppe

Die Eltern-Kind-Gruppenarbeit ermöglicht den Eltern einen Zuwachs an Kompetenzen, damit sie den individuellen Anforderungen in ihren sehr unterschiedlichen Erziehungs-, Beziehungs- und Alltagssituationen gerecht werden können.
Eltern-Kind-Gruppen sind Orte früher Bildung. Sie unterstützen und fördern wohnortnah und präventiv Eltern in ihrer personalen Individualität und in ihrer Aufgabe als Eltern. Sie tragen dazu bei, dass Eltern die Vorraussetzungen gewinnen, ihre Kinder positiv und nachhaltig zu fördern.

1. In Eltern-Kind-Gruppen befinden sich Kinder in dem Alter, in dem sie sichere Bindungen aufbauen und beginnen ihre eigenen Fähigkeiten zu erproben. Durch die gemeinsame Teilnahme von Mutter/Vater und Kind kann diese Bindung gestärkt und die Fähigkeit zur Exploration gefördert werden. Eltern-Kind-Gruppen-Zeit wird so zur Qualitätszeit.

2. In Eltern-Kind-Gruppen sind Kinder in einer Entwicklngsphase, in dem das kindliche Gehirn am aufnahmefähigsten ist.  Sie werden durch die ganzheitlichen Angebote in allen Intelligenzbereichen nachhaltig gefördert.
Eltern-Kind-Gruppen bieten Kindern (und auch Eltern) Raum und Zeit für die Entwicklung ihrer sozialen Intelligenz. Sie erfahren sich und ihre Verhaltensmöglichkeiten im Spiegel der Gruppe immer wieder neu.

3. Eltern-Kind-Gruppen erreichen Familien in einer Lebensphase, in der sie besonders offen sind für Fragen nach dem Sinn des Lebens und nach Gott.
Eltern-Kind-Gruppen sind Orte spirituellen Erlebens und religiöser Bildung. Das Erleben von Gemeinschaft, die Begegnung mit Ritualen und christlichen Festen eröffnen die Möglichkeit der Begegnung mit der christlichen Tradition und Fragen des Glaubens für Eltern und Kinder.

4. Eltern-Kind-Gruppen fördern mit ihrem Ansatz der Stärkung der individuellen Kompetenzen von Eltern und Kindern Gesundheitsressourcen wie Optimismus, positives Selbstkonzept und Selbstvertrauen, eigenmotiviertes Tun und Lernen.
In Eltern-Kind-Gruppen wird umfassendes Gesundheitswissen präventiv und alltagstauglich umgesetzt und so eine gesunde Lebensweise nachhaltig im Familienalltag implementiert.

5. Eltern-Kind-Arbeit steht für die Zukunft unserer Gesellschaft. Frauen und Männern wird Mut zur Elternschaft und Hoffnung auf gelingendes (Familien-)Leben gemacht.

Eltern-Kind-Gruppen – ein Gewinn für Familie, Kirche und Gesellschaft